Jabra Engage DECT Headset Serie

Jabra Engage DECT headset serien

“If it ain’t broke, don’t fix it.” Das ist eins der praktischeren Sprichwörter, die wir auf dem amerikanischen Kontinent hören. Und es macht selbstverständlich eine ganze Menge Sinn. Aber das dänische Unternehmen Jabra hat sich jetzt entschieden diese gute amerikanische Bauernweisheit in den Wind zu schießen. Die Engage-Serie ist der Nachfolger des alten PRO 9400 Headsets, mit dem Sie sicher einiges gemeinsam durchgestanden haben, wenn Sie in einem Call Center oder einem Büro mit vielen Telefongesprächen arbeiten.

Und natürlich fährt es mit einigen Neuerungen auf. Das Jabra PRO 9400  ist seitdem es 2009 auf den Markt gekommen ist, eines der meistverkauften Jabra Headsets. Und es will etwas heißen, dass nun tatsächlich ein großer Bruder auf dem Markt kommt. Dieses Headset ist wirklich, wirklich gut. Es lässt sich bei Bedarf mit dem PC, dem Handy und dem Festnetz koppeln und bietet die Lösung zu einer Vielzahl von Wünschen. Und das Allerbeste: es hat eine Reichweite von bis zu 150 Metern.

Aber die neue Jabra Engage-Serie steigt schließlich auch in große Fußstapfen. Dem ist man sich bei Jabra vollkommen bewusst und es wurden 40 Ingenieure engagiert, die mehr als 115.000 Stunden daran arbeiteten etwas noch besseres zu entwickeln. Das sind insgesamt mehr als 13 Jahre Arbeit oder etwas mehr als 4 Monate pro Ingenieur – wenn dieser keinen Bedarf an Schlaf, Essen, Sozialkontakten und anderen Kleinlichkeiten im Laufe eines 24 Stunden Tags hat.

Aber Spaß beiseite! Was wir damit sagen wollen, ist, dass man bei Jabra intensiv und lange daran gearbeitet hat. Und in diesem Zusammenhang wurden 4 neue Patente registriert, die sich auf die sechs Modelle verteilen.

Wir werden die Serie in diesem Blog Post auseinander nehmen: Was sind die Unterschiede der einzelnen Modelle, was hat sich seit 2009 wirklich verbessert? Als das PRO 9400 heraus kam war Barack Obama Präsident und Abwrackprämie war das deutsche Wort des Jahres. Seitdem ist definitiv so einiges anders.

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Als Erstes sehen wir uns die verschiedenen Modelle der Jabra Engage Serie an, und werfen einen Blick auf die Verbesserungen seit 2009.


Zwei Fliegen mit einer Klappe

Hier der erste, krasse Plot Twist: Die Engage Serie ist quasi nicht eine Produktreihe, sondern zwei. Engage 65 und Engage 75. Die erste ist so etwas wie der kleine Bruder, aber die zweite bietet die volle Palette an Funktionen und Anbindungsmöglichkeiten. In drei Ausführungen: Mono, Stereo und Convertible. So ist für alle etwas dabei.

Beide Serien arbeiten mit der Verbindung des Headsets zur Basisstation, die Sie mit allen anderen Kommunikationseinheiten koppelt. Headset und Basis kommunizieren mit Hilfe der DECT-Technologie, was weit mehr Reichweite, als bei einer Bluetooth-Verbindung bedeutet. Außerdem ist die Basis selbst mit einigen Goodies, wie zum Beispiel dem großen LED-Display ausgestattet.

Engage 65

Möchten Sie sich vom Telefonhörer, dem miesen Lautsprechern Ihres Computers und von allen Kabeln befreien und möchten Sie Ihr Headset nicht zusammen mit dem Handy verbinden, haben Sie mit dem Engage 65 genau das Richtige gefunden.

Das Headset lässt sich mit dem Computer und dem Festnetztelefon verbinden und dabei genießen Sie bis zu 150 Meter Reichweite. Das sind ca. 1.5 Fußballfelder oder über 600 Liter Milch, wenn die Tetra Paks längs aufgereiht werden.

Selbst wenn Sie sich in der hintersten Ecke des Kopierraums befinden und plötzlich das Telefon an Ihrem Schreibtisch klingelt, können Sie den Anruf direkt über das Headset entgegen nehmen. Rein theoretisch könnten Sie einen Anruf auch mit nur einem Fingerdruck ablehnen. Zum Beispiel, wenn Sie am Schreibtisch sitzen und der Anrufe gerade nicht zu Ihrer Stimmung passt. Sie haben so viele Funktionen auf der Basisstation, wie Sie es sich wünschen.

Die Serie kann in drei verschiedenen Modellen erworben werden: Engage 65 Mono, mit nur einem Kopfhörer und einem Überkopfbügel, Engage 65 Stereo mit Kopfhörern auf beiden Ohren und Überkopfbügel und das Engage 65 Convertible, das ein diskretes Modell für hinter das Ohr ist und nur 18 Gramm wiegt.

Jabra Engage 65 MonoJabra Engage 65 StereoJabra Engage 65 Convertible

Engage 75

Falls Sie ein Handy vor sich liegen haben, und - Sie sehen sicher gleich die Pointe – Sie es gerne mit dem Headset verwenden würden, sollten Sie ein Auge auf die Engage 75 Serie werden. Die Basis arbeitet mit Bluetooth, und lässt sich so nicht mit einem, nein, gleich zwei Handys gleichzeitig koppeln. Und um Ihnen alles noch leichter zu machen ist NFC integriert, sodass Sie ihr Mobiltelefon nur einmal an die Basis halten müssen und schon ist es gekoppelt.

Sie haben nicht nur die Möglichkeit das Handy oder das Tablet anzuschließen. Sie können auch einen extra USB-Stick verwenden um ein USB Telefon, oder vielleicht einen zweiten Computer zu koppeln. Außerdem arbeitet es mit einem analogen Stick für Festnetztelefone, der dafür sorgt, dass Sie bis zu fünf Einheiten gleichzeitig anbinden können. Wir wagen zu versprechen, dass das mehr als je zuvor ist.

Die Basis hat viele verschiedene Funktionen, zum Beispiel ein LED-Display und eine digitale Uhr. Außerdem eine äußerst schicke Auswahl an Touch-Knöpfen, die es Ihnen erlaubt Ihr Headset über das Menü persönlich anzupassen.

Auch das Engage 75 wird genau wie die 65 Serie in drei verschiedenen Modellen gefertigt: Das Engage 75 Mono mit nur einem Kopfhörer, das Engage 75 Stereo mit zwei Kopfhörern und das kleinere Engage 75 Convertible mit einem Ohrbügel.

Und jetzt kommt es Dicke: Jabra bietet sogar noch mehr Anpassungsmöglichkeiten. Das Mono-Headset wird mit einem zusätzlichen Nackenbügel geliefert, damit die Frisur genau so bleibt, wie Sie sich das am Morgen vorgestellt haben. Das Convertible wird seinem Namen ganz gerecht und bietet Ihnen zwei Größen für den Ohrbügel, einen Nackenbügel und einen Überkopfbügel. So wechseln Sie Ihr Headset, wie andere Ihre Unterwäsche wechseln. Ein neuer, frischer Look für jeden Tag.

Jabra Engage 75 MonoJabra Engage 75 StereoJabra Engage 75 Convertible


Engage vs. PRO 9400

Und wie unterscheiden sich die neuen Headsets von den alten? Wir wissen, dass diese Frage schon seit dem ersten Blockabsatz an Ihnen nagt. Wir verstehen das gut und lösen somit hier und jetzt die Spannung. Lassen Sie uns einen Blick drauf werfen, was verbessert wird:

Verbindung

Die Jabra Engage 75 Serie setzt neue Standards in Sachen leichte Kopplung und der Anzahl der verschiedenen Geräte mit denen Sie ihr DECT Headset verbinden können. Das PRO 9400-Headset bot Ihnen bis zu drei Anschlussmöglichkeiten, das ist jetzt aber Schnee von gestern und Sie können bis zu fünf Geräte anschließen. Zweimal Bluetooth, zweimal USB und ein Analoganschluss für das Festnetz.

Dank NFC in der Basis ist es jetzt noch leichter, Ihr Handy anzuschließen, sodass Sie nicht wie ein Paradiesvogel beim Paarungstanz nach der richtigen Verbindung suchen müssen.

Naturgetreue Abbildung einer Paarung zwischen zwei Bluetooth-Geräten ohne NFC.

Klang

Jabra hat auch dafür gesorgt, dass das Mikrofon und die Lautsprecher ein ordentliches Makeover bekommen. Eine der Eigenschaften mit denen sich die PRO 9400 Serie hervorgehoben hat, ist die hohe Qualität der Musikwiedergabe. Von 150 Hz bis zu 7000Hz. Das menschliche Gehör kann aber 20-20.000 Hz hören. Das bedeutet Sie verzichten auf 13.000 herrliche Frequenzen im oberen Bereich und fast den gesamten Bass. Theoretisch gibt es für den Tonliebhaber also noch deutliches Verbesserungspotential und sie müssen Ihre Ohre nicht unnötig limitieren.

Dåset lydAndrzej Karpiński, “Ucho Van Gogha”, 1994

Die neue Engage-Serie gibt Frequenzen zwischen 40-16.000 Hz wieder, was definitiv ein stattlicher Anfang ist. Die Headsets sind somit besser für Musik und Streaming geeignet, vor allem wenn Sie die Stereo-Modelle verwenden.

Auch das Mikrofon ist um einiges leistungsstärker. Das Pro 9400 bietet 150 bis 7.000 Hz, aber mit der neuen Serie kriegen Sie mehr fürs Geld: 100 – 10.000 Hz.

Unter dem Strich genießen Sie einfach eine bessere Audioqualität - für Musik und Gespräche. Das erweitert die Anwendungsmöglichkeiten des neuen Headsets beträchtlich.

Akkuleistung

Das dritte Detail, das bei der Engage-Serie klar verbessert wurde, sind Akkustand und Ladung. Die Leistung wurde um mehr als 30 Prozent gesteigert, sodass Sie jetzt bis zu 13 Stunden sprechen können. Und auch die die Standby-Zeit wurde ganze 14 Stunden gesteigert, sodass das Headset Ihnen jetzt ganze 52 Stunden zur Verfügung steht.

Setzen Sie das Headset in die Basis, ist es natürlich nicht immer ein Vorteil für Sie, dass es nur aufgeladen wird, wenn es an seinem Platz ist. Aber glücklicherweise wurde die Dauer zur vollen Aufladung von 2 Stunden auf nur anderthalb verkürzt. So sind Sie quasi im Handumdrehen wieder einsatzbereit.

Und zu guter Letzt: Alle neuen Headsets haben eine kleines Busylight integriert. Eine kleine Lampe, die aufleuchtet, sobald Sie in einem Anruf stecken. So machen Sie es Ihren Kollegen leicht zu sehen, ob Sie gerade in Selbstgespräche oder ein Telefonat vertieft sind. Somit wissen sie auch, ob sie gerade mit Ihnen etwas über die Arbeit oder zu den neuesten Entwicklungen beim Bachelor diskutieren können.

Das kleinere Convertible-Modell punktet nicht mit einer verlängerten Batterielebenszeit, dafür überzeugt es aber mit seinem Gewicht von nur 18 Gramm.


Nach dieser formellen Einleitung, können Sie mit Hilfe unseres ästhetischen und bahnbrechenden Flowcharts den Weg zum richtigen Headset finden.

Jabra Engage Headset Serie